OSINT-Anbieter in Deutschland - Worauf bei der Auswahl achten? - SOVERIA Blog

Vergleichsleitfaden mit 9 Qualitätskriterien, 8 Red Flags und 8 Fragen für die Anbieterwahl. Herstellerneutral, DSGVO-fokussiert, mit Preisrahmen 2026.

OSINT-Anbieter in Deutschland: Worauf du bei der Auswahl achten musst.

Qualitätskriterien (Green Flags): Sitz und Hosting in der EU, AVV nach Art. 28 DSGVO standardmäßig, transparente Methodik, Identitätsverifikation per Videocall statt Ausweis-Upload, klarer Löschprozess, Festpreis pro Person ohne versteckte Gebühren, biometrische Bildsuche nur mit ausdrücklicher Einwilligung nach Art. 9 DSGVO, nachvollziehbarer Score (z. B. PDES-Score), Verbandsmitgliedschaften (BITMi, Bitkom).

Red Flags: Hosting bei US-Hyperscalern ohne EU-Datenresidenz, Forderung nach Ausweis-Scan vor Vertragsabschluss, Versprechen vollständiger Darknet-Löschung (technisch unmöglich), Pauschalpreise ohne Methodik, Erfolgsversprechen wie 'unsichtbar im Netz', kein AVV, aggressive Upsells, kein Impressum.

Preisrahmen 2026: Basis-Audit 400-800 EUR, erweiterter Audit 800-1.500 EUR, Audit plus aktive Bereinigung 900-2.500 EUR, Monitoring-Abo 400-800 EUR pro Quartal. SOVERIA: Executive Audit 490 EUR, Executive Clean 990 EUR, Executive Protect 490 EUR pro Quartal, alle pro Person, Kleinunternehmer §19 UStG.